Über mich

Mein Name ist Philipp Döring, ich bin 48 Jahre alt, habe 3 Kinder und lebe derzeit noch in Neukölln – ab Frühsommer 2026 im Wendland (Niedersachsen).

Ich bin im sonnigen Freiburg geboren, aber in Bamberg aufgewachsen und zur Schule gegangen. Nach dem Abitur kam der Zivildienst in Hamburg, dann ging es für mich zurück nach Freiburg zum Germanistikstudium.

Währenddessen zog es mich immer stärker zum Film, und ich ging nach dem Magister nach Ludwigsburg, um Spielfilmregie zu studieren. Mein Abschlussfilm Am anderen Ende gewann den First Steps Award und den Deutschen Kamerapreis.

Es folgten mehrere Kurzfilme, die national und international auf zahlreichen Festivals liefen und bei denen ich nicht nur Regie geführt haben, sondern als Produzent auch mit Filmförderungen zu tun hatte. Außerdem hatte ich die verschiedensten Jobs – vom Theater-Making-of an großen Häusern (u.a. Thalia Theater Hamburg, Berliner Ensemble) über TV-Reportagen bis zu Kunstprojekten und Social Media Spots für NGOs und Sportorganisationen.

Schließlich habe ich ein Herzensprojekt realisiert: Palliativstation. Der vierstündige Dokumentarfilm, bei dem ich auch für Kamera, Schnitt und Produktion verantwortlich war, feierte seine Premiere im Forum der Berlinale 2025, gewann den Heiner-Carow-Preis sowie den 3sat-Preis der Duisburger Filmwoche und wurde vom Verband der deutschen Filmkritik als Bester Dokumentarfilm und Bester Schnitt 2025 ausgezeichnet.

Schon während des Filmstudiums habe ich regelmäßig Kommilitonen dramaturgisch beraten, meist für Spielfilmprojekte. In den letzten Jahren habe ich mein Dramaturgietätigkeit kontinuierlich ausgebaut und mich dabei mehr und mehr auf den Dokumentar- und Experimentalfilmbereich verlagert.

Im Moment bereite ich mehrere eigene Dokumentarfilmprojekte vor und bin daneben auch als Dramaturg tätig.

Seit 2026 bin ich Mitglied im Verband für Film- und Fernsehdramaturgie VeDRA.

(c) Wolfgang Borrs